Sommer 2020: Landwirtschaft vorbereiten

Geht es nach den Wetterexperten, so wird der Sommer 2020 entweder der zweitheißeste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1850 (nach diesem Modell haben britische Klimaforscher berechnet) oder aber relativ normale und etwas zu nass (das sagen die US Forscher). Der Hundertjährige Kalender tendiert in Richtung „zu kalt und zu nass“.

Wie auch immer der Sommer werden wird, in der Landwirtschaft darf man sich auf die langfristig steigenden Temperaturen vorbereiten, damit es nicht zu Wasserknappheit und damit Schäden kommt. Das bedeutet zum Einen, Wasserreserven zu sichern, auf eigene Brunnen zu setzen und darauf zu achten, dass man den hohen Niederschlag im Spätwinter entsprechend speichert. Zum anderen dürfen Äcker und Felder anders gepflegt werden, wenn mit großer Trockenheit zu rechnen ist. Grünlandpflege ist das Schlagwort der Stunde, denn nur mit gezielter Pflege ist garantiert, dass die Felder nicht austrocknen und somit auch genügend Futter für Nutztiere liefern.

Expertentipps zur Grünlandpflege

Das wärmer werdende Klima in unseren Breitengraden zwingt Grünland dazu, trockentoleranter zu werden. Das bedeutet, dass Grünland mit weniger Wasser auskommen muss und längere Trockenperioden überstehen muss. Nachhaltige Grünlandpflege wirkt unterstützend. Dazu gehört das Bearbeiten des Grünlandes mit entsprechenden Bodenbearbeitungsgeräten, die dafür sorgen, dass die Grasnarbe ideal belüftet wird.

Im nächsten Schritt werden regelmäßig Futtergräser nachgesät, um Lücken zu schließen. Allein mit diesen beiden Maßnahmen sorgt man dafür, dass die Wiesen dichter und gesünder werden und auch längere Trockenperioden gut überstehen. Für Landwirte gibt es entsprechende Kurse und Seminare, in denen vermittelt wird, wie auf natürliche Art und Weise mit den neuen Bedingungen umgegangen werden kann.

Kurse und weiterführende Links:

https://www.einboeck.at/newsroom/news/newsdetail/news/schulungen-im-winter-2019-2020

Joel Salatin Masterclass

„Nachhaltig wirtschaften 2020“

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